tfcg
Trampolin und Freestyle Club Graz

IDHM 2008

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Es sollte ein Wochenende werden wie jedes Andere - planmäßig, ohne außergewöhnliche Vorkommnisse - doch es kam anders:
Freitag Morgen sollte es in die weite Ferne nach Heidelberg (Deutschland) gehen, um sich dort einer "Tschüri" bei der internationalen deutschen Hochschulmeisterschaft zu stellen. Die komplette Manschaft, bestehend aus Volki, Düta, Capitain Ninschga und mir (Michi) waren fest entschlossen, uns dieser Herausforderung zu stellen. Auf Grund einer am selben Tag angesetzten Prüfung von unserem Captain brachen wir erst gegen 18hundert lokaler Zeit in Richtung Norden auf. Die Reise verlief nach Plan als wir nach ca. 2 stündiger Fahrt ohne Pause eine weitere Person, gestrandet bei einer Raststation irgendwo zwischen Graz und der österreichischen Grenze, aufgriffen und ihr einen warmen Platz in unserem Gefährt zu Verfügung stellten. Ihr Name war "Geada" und auch sie suchte das Abenteuer in weiter Ferne, dass wir beschließen sie unserer Mannschaft beitreten zu lassen.

"01hundert Logbuch des österreichischem Teams: Nahezu planmäßige Ankunft in Heidelberg. Sind während der Reise um ein Mitglied reicher geworden und suchten Fernab jeglicher Wegbeschreibungen geöffnete Stellen um Treibstoff zu tanken. Stehen jetzt neben unserem Gefährt und entschieden uns nicht den vorgeschlagenen Weg unseres Volkis - falsche Halle - sondern uns auf die Fersen unseres Steuermanns Düta zu heften, welcher uns sogleich in die richtige Halle, vorgesehen für Unterkunft während der Nacht und Verpflegung, führt. Viel wichtiger, er führte uns zum Bier, welches wir sogleich verkosten müssen."

Auch das Aufbauen des Nachtlagers verlief ohne weitere Komplikationen, abgesehen von erstaunten Einheimischen, welche anscheinend noch nie aufblasbare Matten gesehen hatten mit denen man geschützt vor allem durch die Nacht kam. Somit sollte die wohl verdiente Nacht beginnen.

03hundert, mitten in der Nacht begann aus Capitain Ninschga's Matte Luft zu entweichen und die Matte drohte zu sinken. Aufgewacht durch den herben Seegang machte ich mir noch keine Sorgen. Nicht Bewegen lautete die Lösung, doch Capitain Ninschga entschloss, als "ERSTE" und einzige die Matte zu verlassen und sich auf Düta's Matte zu retten. Ohne daran zu denken was aus mir wurde ließ sie mich hier zurück.

Der nächste Morgen, zu Ninschga's erstaunen, ich hatte die Nacht überlebt und entriss ihr sogleich den Titel und "ooooohhhhhhhh" wurde selbst zum Capitain.

Den Wettkampf gilt es durchaus sehr positiv zu bewerten. Nach Abschluss der Annahmen aller Bierwetten machten wir uns mit den Geräten vertraut und die "Schemie" stimmte sofort. Der Vorkampf war beendet und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Ninschga und Düta konnte sich für das Finale qualifizieren und auch ich erreichte hinter unserem Volki platziert noch das Finale.

So begann auch alsdann der Synchronbewerb, an dem das "synchronste Paar ever" antreten würde. Nicht nur das Trikot war gleich, auch das davor absolvierte Trainingspensum und die perfekte linke Schulter der beiden Kandidaten, Dieter und mir, verhalfen uns zu einem tollen Einzug ins Finale.

17hundert, das Finale begann: Zur Verwunderung unserer Mitgereisten Geada, die Mitglied der "Tschüri" war, konnten alle unserer Springer ihre Übungen erfolgreich durschspringen. Zumindest 10 Sprünge da unser Düta im Finale leichte Unsicherheiten zeigte, jeden Millimeter des Tuchs nützte und somit auch eine Übung erfolgreich beenden konnte. Auf Grund der starken Leistungen im Vorkampf konnte das Grazer Team an das Vorjahresergebnis anknüpfen und erreichte in der Mannschaftswertung wieder den 3. Platz. Ninschga konnte sich im starken Feld schlussendlich doch auf den 12. Platz setzen und auch die Einzelergebnisse der Herren lassen sich sehen. Volki auf dem 7. Platz, Düta auf dem 6. Platz und ich auf dem 4.Platz. Düta und ich schafften dann auch noch im Synchronbewerb den unglaublichen 2. Platz. War ja aber auch fast klar, da wir, wie es beim Synchronbewerb ja üblich ist, wie immer, die "gleichen" Übungen, ohne abzubrechen, gesprungen sind.

Wie jedes Jahr endete auch dieser internationale deutsche "Duschwettkampf" in einer total langweiligen, kleinen Abschlussfeier bei welcher wir das eine oder andere wohlverdiente Bier zu uns nahmen und uns am nächsten morgen wieder in Richtung Österreich begaben. Unsere Geada haben wir wieder ausgesetzt wo wir sie gefunden haben und Düta, Volki, Ninschga und Capitain Michi fanden sich bald wieder in der gemütlichen Heimat in Graz wieder.