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Trampolin und Freestyle Club Graz

Kapitel 5

Und so fuhr eer nun die Landstraße entlang, mit seinen Gedanken bereits beim Abendessen. Er hatte durch die Aufregung den ganzen langen Tag über vollkommen vergessen, dass es bereits recht spät geworden war, und der noch nichts zu essen bekommen hatte. Ohne viel zu überlegen betätigte er den Blinker, verringerte gekonnt die Geschwindigkeit, legte einen kleineren Gang ein und bog in eine kliene Setienstraße ein. Der Abend war lauf und luf richtig zu einem Picknick im Freien ein. Als kleiner Pfadfinder war er es gewohnt, aus den Reichtümern der Natur ein köstliches Abendessen zu zaubern und außerdem hatte er ja noch die Eier. Nach ca 20km Autofahrt blieb er auf einer kleinen Waldlichtung stehen. Aus seinen Hosentaschen zog er ein Päckchen Zündhölzer - der Grundstein für ein gutes Essen war gelegt.

Es war gerade noch hell genug, um sich ein wenig umzusehen, was es in der näheren Umgebung so alles gab. Er traute seinen Augen kaum, als er die vielen Himbeeren sah. Blitzschnell wurde der umgebende Pullover umfunktioniert zu eienm Sack, um einige Beeren zu pflücken. Während er so durch die Himbeerbüsche watete, sammelte er auch gleich einige Holzstücke, die er ja dringend benötigte, um ein gemütliches Lagerfeuer zu machen.

Wieder zum Auto zurückgekehrt, hatte er alles, was er für einen schönen Abend brauchte. Aus ein paar herumliegenden Steinen baute er sich einen Griller, in dessen mitte er das Lagerfeuer entzündete. Er hatte auch wirklich Glück, denn das Holz welches er fand, war wunderbar trocken und mit Hilfe seinens Taschenmessers konnte er genügend dünne, kleine Stücke abschneiden. Gleich das erste Zündholz brachte das Holz zum Brennen. Da saß er nun alleine im finsteren Wald und doch gab ihm das Feuer einen Hauch von Geborgenheit. Obwohl er für einen Augenblick mit seinen Gedanken in eine ganz andere Welt eintauchte, bemerkte er plötzlich, dass sein Hunger bereits sehr groß war.

Er war scih nicht ganz sicher, aber als er mit Franz das Auto verließ, um zum Bauern hochzugehen, hatte er da nicht etwas Funkelndes im Kofferraum erblickt, vielleicht eignet sich das funktelnde Etwas zum Kochen. Schnell suchte er in seiner Jach nach dem Autoschlüssel und öffnete den Kofferraum. Nichts - es war zu dunkel, er konnte einfach nichts mehr erkennen. Hastig tastete er den Boden des Kofferraumes ab und da - tatsächlich, er hatte etwas gefunden. Es glich einer Abtropftasse aus Blech, aber für ein Rührei würde es wohl reichen. Mit den Eiern und der Blechtasse unterm Arm machte er sich hurtig ans Kochen. Nachdem er das 3. Ei in die Pfanne gegeben hatte, überlegte er kurz, ob er wohl genug davon bekommen würde, aber er dachte sich, sicher ist sicher, und schlug noch ein Ei dazu. Als er so genüsslcih bei seinem Abendessen saß, hörte er hinter sich das Knacken von Ästen. Konnte es sein, dass um diese Zeit noch jemand außer ihm im Wald war? Leicht verunsichert schaute er sich um, aber er konnte wirklich nichts erkennen, obwohl sich seine Augen in der Zwischezeit schon recht gut an die vorherrschende Dunkelheit gewöhnt hatten. Egals was hinter ihm im Wald alles noch passieren konnte, er versuchte, einfach nicht hinzuhören. Statt dessen nahm er die Himbeeren zur Hand und legte sich genüsslich ins Gras. Er schaute auf den Himmel und konnte bereits die Sterne sehen. Er schloss die Augen und begann zu träumen...

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